15-09-07

Kinderleiche als Ylenia identifiziert


YleniaLenhardArsES_468x333-1St. Gallen, 15.9.2007

Ylenia ist tot: Die Leiche des Mädchens aus Appenzell ist am Mittag im Bürerwald im Kanton St. Gallen von einem Mann gefunden worden. Aufgrund von Schmuckstücken konnte die Leiche des fünfeinhalbjährigen Mädchens identifiziert werden.Wie Ylenia zu Tode gekommen war, konnte die Polizei noch nicht feststellen, wie Bruno Fehr, Chef der St. Galler Kriminalpolizei, vor den Medien sagte. Die Leiche wird gegenwärtig im Institut für Rechtsmedizin in St. Gallen untersucht. Die Mutter von Ylenia wurde von der Innerrhoder Polizei benachrichtigt; die Frau wird betreut.

Die nackte Leiche Ylenias war vergraben und wurde zum Teil von Tieren freigescharrt. Gefunden wurde sie von einem Mann aus dem Raum Zürich. Er hatte seit Wochen nach Ylenia gesucht. Der Tod eines Familienmitglieds habe ihn dazu angetrieben, erklärte Fehr. Die Polizei dankte dem Mann und bot auch ihm Betreuung an.

Der Fundort der Leiche liegt in einem Waldstück, das Anfang August auch von der Polizei durchkämmt worden war. Das Szenario, dass die vergrabene Leiche nach Wochen von Tieren freigescharrt werden könnte, hat die Kriminalpolizei nie ausgeschlossen. Laut Fehr ist das nicht ungewöhnlich und habe mit der Verwesung zu tun.

In der Nähe des Fundortes hatte der mutmassliche Entführer Ylenias am 31. Juli auf einen 46-jährigen Mann geschossen. Damit erhärtet sich der Verdacht der Polizei, wonach der 67-jährige mutmassliche Täter einen Zeugen eliminieren wollte.

Der mutmassliche Entführer des blonden Mädchens nahm sich wenige Stunden nach den Schüssen selbst das Leben. Seine Leiche wurde am 1. August von der Polizei gefunden. Am Kickboard, dem Velohelm und dem Rucksäcklein des Mädchens wurden DNA-Spuren des 67-jährigen Auslandschweizers sichergestellt.

Er lebte seit 1990 zusammen mit seiner Frau in Benimantell im Osten Spaniens, zuvor war das Ehepaar im Kanton Thurgau daheim gewesen.

Das Kindergarten-Mädchen Ylenia war am 31. Juli beim Hallenbad in Appenzell verschleppt worden. Sie holte ein Shampoo ab, das sie am Tag zuvor im Hallenbad, unweit ihres Wohnorts, vergessen hatte. (sda)

http://www.azonline.ch/pages/index.cfm?dom=113&rub=100004702&arub=100211489&orub=100211474&osrub=100211474&Artikel_ID=101652449&urlAdd=

http://newsnow.co.uk/newsfeed/?search=ylenia&x=9&y=6
Kondolenzbuch: http://www.blick.ch/news/schweiz/ylenia-ist-in-unseren-he...

Charlotte Lenhard, der Mutter der getöteten Ylenia, kündigt die Gründung einer Stiftung im Andenken an die ermordete Tochter an.

21:19 Gepost door Jaap in Algemeen | Permalink | Commentaren (22) |  Facebook |

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Ylenia ist tot! 15.09.2007 | 20:03:03

ST. GALLEN – Es war ein grausiger Fund, der für traurige Gewissheit sorgte: Von Tieren freigescharrt lag die Leiche des kleinen Mädchens im St. Galler Bürerwald.

Eine Privatperson entdeckte Ylenias Leiche.


Das Drama um Ylenia hat zu seinem tragischen Ende gefunden. Das Bild des Grauens zeigte sich am Mittag einer Privatperson, die sich auf eigene Faust auf die Suche nach dem vermissten Mädchen gemacht hatte. Im von der Polizei bereits mehrmals durchforsteten Bürerwald im Kanton St. Gallen stiess der Mann auf die Kinderleiche. Es war ein Todesfall in der Familie, das ihn zur Suche nach Ylenia angetrieben hatte.

Das Waldstück liegt zwischen Oberbüren und Niederwil. Dort, wo die Polizei die Leiche von Urs Hans von Aesch, dem mutmasslichen Entführer des fünfeinhalbjährigen Mädchens, entdeckte. Dort, wo Urs Hans von Aesch einem Mann in die Brust schoss, bevor er sich selbst richtete. Dort, wo Spaziergänger vor ein paar Wochen den Rucksack und den Velohelm von Ylenia gefunden hatten.

Spezialisten der St. Galler Kantonspolizei und des Instituts für Rechtmedizin untersuchten das tote Kind noch an Ort und Stelle. Mit dem erwarteten, bedrückenden Ergebnis: Kripochef Bruno Fehr teilte in einer kurzfristig angesetzten Medienkonferenz mit, dass es sich bei der Leiche mit praktischer Sicherheit um Ylenia handle.

Der Fundort, die allgemeine Erscheinung des toten Körpers und einzelne Schmuckstücke liessen kaum andere Schlüsse zu. Am kommenden Dienstag sollen die eingehenden gerichtsmedizinischen Untersuchungen abgeschlossen sein.

Seit dem 31. Juli wurde das kleine Mädchen vermisst, seit sie das letzte Mal vor einem Hallenbad in Appenzell gesehen wurde. Auf Grund von DNA-Auswertungen geht die Polizei mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon aus, dass sich Ylenia in Urs Hans von Aeschs Lieferwagen befunden hatte. In jenem Lieferwagen, in dem sich Von Aesch das Leben nahm. Kurz nachdem er die kleine Ylenia umgebracht und im Wald verscharrt hatte. (SDA/zeb)

http://www.blick.ch/news/schweiz/heisse-spur-im-fall-ylenia-71479

Gepost door: Hans Brugmann | 15-09-07

Maddie, Ylenia und Urs Hans Von Aesch 07.08.2007 | 20:48:13

ZÜRICH – Die Gerüchte überschlagen sich im Fall Madeleine: «Die Spur führt in die Schweiz», heisst es etwa. Dabei fällt immer wieder der Name Urs Hans Von Aesch.


Hat Urs Hans Von Aesch nicht nur mit der verschwundenen Ylenia, sondern auch mit der seit Monaten vermissten Madeleine McCann zu tun? Medienberichten zufolge schon.

Dabei haben die Spekulationen alle etwas gemeinsam: Keine wurde bis anhin von der Polizei oder einer offiziellen Stelle bestätigt. Blick Online hat die neusten Annahmen im Fall Madeleine zusammengestellt:


Der in Spanien lebende Von Aesch soll in der Zeit, als Maddie aus ihrem Hotelzimmer in der portugiesischen Algarve verschwand, dort selbst Ferien gemacht haben. Interpol, die spanische und portugiesische Polizei gehen dem nach.

Madeleines Eltern glauben, vor dem Hotel, aus dem ihre Tochter verschwand, einen weissen Kastenwagen gesehen zu haben. Auch Von Aesch fuhr in Spanien ein solches Auto. Allerdings berichteten viele Augenzeugen in Portugal immer wieder von ganz unterschiedlichen Autos, in denen sie Maddie zu sehen glaubten.

Die englische Maddie und die Schweizerin Ylenia sehen sich ähnlich: Sie sind fast gleich alt, blondhaarig und blauäugig. Dass Pädophile sich oft diesen Mädchen-Typus aussuchen, ist kein Zufall. Es hat laut dem Schweizer Gerichtspsychologen Josef Sachs damit zu tun, dass gerade solche Mädchen sehr «kindlich, verletzlich und unschuldig» wirkten, wie Sachs gegenüber Blick Online sagte.

Des Weiteren hiess es, dass Von Aesch und seine Frau im spanischen Belimantell einer Sekte angehört haben, die Kinder entführte und missbrauchte. Sie war 2006 von der Polizei ausgehoben worden, unter den Verhafteten sollen sich auch Belgier und Schweizer befunden haben.

Aber noch ganz andere Vermutungen sind in Umlauf:

Maddie könnte in Belgien gesichtet worden sein. Erstmals kann dies nachgeprüft werden, indem DNA-Spuren aus einem Glas, aus dem das gesichtete Mädchen getrunken hat, untersucht werden. Die Ergebnisse sollen morgen Mittwoch vorliegen, sagte eine belgische Polizeisprecherin gegenüber Blick Online.

Nach fast 100 Tagen sind englische Spürhunde im Hotelzimmer von Madeleine auf weggewischte Bluttropfen gestossen. Ob das Blut von Maddie, ihrem Entführer oder einem früheren Gast stammt, wird derzeit im Labor untersucht. Diese neue Wendung hat der portugiesischen Polizei jedenfalls den Rest an Glaubwürdigkeit in diesem Fall genommen.

Eine weitere Vermutung, die besonders die spanische Presse verfolgt, dreht sich um einen internationalen Pädophilenring, der Maddie entführt haben soll. Der Drahtzieher ist laut einem spanischen Journalisten ein Franzose namens Bernard Alapetite. (gux)

http://www.blick.ch/news/ausland/artikel68649

Gepost door: Jan Boeykens | 16-09-07

ST. GALLEN 03.08.2007 19:43 - Die Suche nach der fünfjährigen Ylenia aus Appenzell ist auch am Freitag trotz Grosseinsatz vorerst ohne Erfolg geblieben. Eingeschaltet wurde nun auch die Soko Rebecca, nationale Zentralstelle für die Fahndung nach vermissten Kindern. Die spanische Polizei soll Angaben zum 67-jährigen tatverdächtigen Schweizer Urs Hans von Aesch liefern.

Die St. Galler Kantonspolizei nahm am Freitagmorgen nach einer kurzen Unterbrechung die Suche nach Ylenia im Raum Oberbüren wieder auf. Vorerst ohne Erfolg. Auch wurden keine weiteren Gegenstände des Mädchens gefunden, das letztmals am vergangenen Dienstagmittag beim Hallenbad von Appenzell gesehen worden war.
Im Fokus der kriminalpolizeilichen Ermittlungen stand weiterhin ein 67-jähriger Schweizer, der am vergangenen Dienstag im Billwilerwald in der Gemeinde Oberbüren einen 46-Jährigen in die Brust geschossen und schwer verletzt hatte. Dort wurden am gleichen Abend Rucksack, Velohelm und Kickboard des Mädchens gefunden. Die Leiche des des 67-Jährigen wurde tags darauf entdeckt. Er hatte sich in den Kopf geschossen. Bereits am Vorabend war sein weisser Renault Kastenwagen gefunden worden.
Beim Toten handelt es sich laut Polizei um Urs Hans Von Aesch, der seit 1990 mit seiner Frau in Spanien lebte. Zuvor war das Ehepaar im Thurgau wohnhaft gewesen. Nach bisherigen Erkenntnissen war Von Aesch vor einigen Wochen in die Schweiz eingereist und hatte sich nachweislich auch in der Ostschweiz aufgehalten. Er wurde teilweise auch in Begleitung von Personen gesehen. Offenbar habe er sich auch für die Anmiete oder den Kauf von Wohnungen oder Häusern interessiert, schreibt die Polizei. Sie rief die Liegenschaftsbesitzer der Region am Freitagabend auf, ihre Räumlichkeiten, Scheunen und Hütten abzusuchen.
Die Untersuchung des Kastenwagens, bei der auch DNA-Spuren verglichen werden, wird noch einige Tage dauern, wie Polizeisprecher Hans Eggenberger sagte. Über Interpol wurde die spanische Polizei eingeschaltet. Diese hat einem Rechtsmittelbegehren entsprochen. Die Polizei wird in den nächsten Tagen mit Frau Von Aesch sprechen können. Laut Eggenberger gab es vorerst keinen Hinweis auf eine internationale Dimension des Falles. Gegen Von Aesch liege in der Schweiz polizeilich nichts vor.
Bei der Suche wurde inzwischen auch die Sonderkommission (Soko) Rebecca eingeschaltet.


http://www.zisch.ch/navigation/top_main_nav/NEWS/Boulevard/detail.htm?client_request_contentOID=241743

Gepost door: Hans Brugmann | 16-09-07

Vermisste Kinder in der Schweiz SOKO REBECCA - Interkantonale kriminalpolizeiliche Arbeitsgruppe für die Fahndung nach vermissten Kindern


Im Juni 1990 verabschiedete die "Konferenz der Kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz" (KKPKS) Richtlinien für die Fahndung nach vermissten Kindern. Dabei wurde u.a. festgehalten, dass die Fahndung nach vermissten Kindern mit besonderer Dringlichkeit zu behandeln sei, und dass die entsprechenden Fälle von einer gesonderten Arbeitsgruppe - unter der Aufsicht der „Schweizerischen Kriminalkommission" (SKK) - bearbeitet werden sollen. Auf dieser Grundlage verfügte die Kriminalkommission im April 1992 die Einsetzung der entsprechenden Arbeitsgruppe.

Bereits 1982 war aus aktuellem Anlass eine ähnliche Arbeitsgruppe ins Leben gerufen worden, um der damaligen Häufung von Kapitalverbrechen an Kindern mit vereinten Kräften wirksam entgegentreten zu können. Für die Sachbearbeiter stand damals ein Fall im Mittelpunkt, der interkantonal koordinierte Ermittlungen und Datenabgleiche erforderte: ein 8 jähriges Mädchen, Rebecca Bieri, wurde am 15. August 1982 in einem Dorf im Kanton Bern tot aufgefunden, nachdem sie während fast fünf Monaten als vermisst gegolten hat. Eine aus kriminalpolizeilichen Sachbearbeitern mehrerer Polizeikorps zusammengesetzte Arbeitsgruppe arbeitete fortan unter dem Kennwort

SOKO REBECCA.

Die Arbeitsgruppe setzt sich in einem Kernteam vorwiegend aus kriminalpolizeilichen Sachbearbeiter/innen der von Fällen betroffenen Polizeikorps zusammen. Das Mitwirken anderer Polizeikorps ist erwünscht, insbesondere um den Informations- und Erfahrungsaustausch flächendeckend betreiben zu können. Heute wirken Vertreter/innen aus zehn Polizeikorps in der engeren Arbeitsgruppe mit, die sich regelmässig zweimal pro Jahr oder in kürzeren Abständen nach Bedarf treffen; gesamtschweizerisch treffen sich die Spezialisten/innen sämtlicher Polizeikorps der Schweiz in einer erweiterten Arbeitsgruppe alle zwei Jahre.

Die Leitung der SOKO REBECCA liegt bei der Kriminalabteilung bei der Kantonspolizei Bern.


http://www.police.be.ch/site/index/aktuell/aktuell_vermisste/vermisst_soko.htm

Gepost door: Hans | 17-09-07

17.09.2007 11:24

Nach 75 Minuten Suche tote Ylenia gefunden

ST. GALLEN - Der Gewissheit über den Tod der kleinen Ylenia aus Appenzell hat am Wochenende grosse Trauer ausgelöst. Der Winterthurer Simon Kuhn (Bild) fand die Leiche am Samstag in einem Wald in Oberbüren, unweit der Stelle, wo der Mordverdächtige Urs Hans Von Aesch einen Mann angeschossen hatte.

Anderhalb Monate schlimmster Befürchtungen und leiser Hoffnungen um Ylenia sind mit dem Fund des toten Kindes im Hartmannswald im sankt-gallischen Oberbüren zu Ende gegangen. Nicht die grossangelegten Aktionen der Polizei führten zum Erfolg, sondern die eigenständige Suche von Simon Kuhn, der in seinen Ferien während dreier Wochen mit eigenem Plan immer wieder die sensiblen Sektoren absuchte. Die Zeit kam dem 28-jährigen Informatiker offensichtlich zu Hilfe, stiess er doch am Samstagmittag auf die von Wildtieren halbwegs ausgegrabene, entkleidete Kinderleiche.
Den Hartmannswald hatte die Polizei zuvor bereits zwei Mal akribisch abgesucht, ohne dass die Leichenspürhunde reagiert hätten. Die Polizei kann sich dies nicht erklären und will die Umstände analysieren. Kritik übte die private Initiantin einer Suchaktion, Tanja Leu, an der Polizei. Sie seien von der Polizei nie ernstgenommen worden, wird sie in einem Bericht des neuen «Sonntag» zitiert.

Die Nachricht vom Tod der seit dem 31. Juli vermissten Ylenia löste grosse Trauer aus. Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey kondolierte den Angehörigen am Samstag anlässlich einer Bettagsveranstaltung in St. Gallen. Sie werde sie in ihre Gebete einschliessen, sagte Calmy-Rey. Am Anlass wurde für Ylenia gebetet und eine Schweigeminute abgehalten. Auch am Gottesdienst vom Sonntag in Appenzell stand das tragische Schicksal von Ylenia im Zentrum, das während Wochen die ganze Schweiz bewegt hatte. Die Region atmete gleichzeitig auf, dass die Ungewissheit zu Ende ist ist. Die Mutter von Ylenia wurde weiterhin psychologisch betreut. Ihr Bruder dankte in der «SonntagsZeitung» für die grosse Solidarität der Bevölkerung in der ganzen Schweiz und die Suchaktionen.
Im Hartmannswald hatte der tatverdächtige 67-jährige Auslandschweizer Urs Hans Von Aesch vor seinem Selbstmord und kurz nach dem Verschwinden von Ylenia einen 46-jährigen Mann angeschossen. Die Leiche Von Aeschs war drei Kilometer vom Fundort der Kinderleiche entfernt in einem Waldstück bei Oberbüren gefunden worden. Aufschluss über die Todesursache von Ylenia und über ein allfälliges Sexualdelikt sollen die am Dienstag erwarteten Resultate der Gerichtsmedizin geben.


«Jeder hätte sie gefunden»

Der 28-jährige Winterthurer Simon Kuhn, der den grausigen Fund machte, forschte in seinen Ferien seit drei Wochen aus eigenem Antrieb nach der Verschwundenen.

Er habe aufgrund von Informationen aus den Medien und dem Internet einen eigenen Suchplan erstellt, erklärte Kuhn. Er habe die Leiche nach rund eineinviertel Stunden gefunden. «Als ich unmittelbar vor der Vertiefung stand, sah ich Körperteile. Beim genaueren Hinschauen entdeckte ich den Kopf», erklärte Kuhn und ergänzte: «Es war offensichtlich geworden, dass an dieser Stelle etwas sein muss. Jeder, der an dieser Stelle im Wald vorbeigegangen wäre und auf den Boden geschaut hätte, wäre auf die Leiche von Ylenia gestossen.»

Die Arbeit der Polizei wollte er nicht werten: «Ich denke, dass der Körper zum Zeitpunkt der Polizeisuche für die eingesetzten Leichen-Suchhunde zu frisch war und dass Suchhunde halt keine Toten anzeigen. Vielleicht führt aber gerade diese Erfahrung die Polizei zu Erkenntnissen und schliesslich zu Massnahmen, welche in einem nächsten Fall einen Such-Erfolg ermöglichen.»


«Ein innerer Zwang»

Kuhn suchte nach eigenen Angaben aus persönlicher Motivation. Er ist laut Bruno Fehr, dem Chef der St. Galler Kriminalpolizei, in seiner Familie selbst mit dem Todesfall eines Kindes konfrontiert. «Ich kenne die Familie des Mädchens nicht, aber ich wollte einfach, dass Ylenias Mutter abschliessen kann, dass sie aus der Ungewissheit erlöst wird», erklärte Kuhn. Und zu seiner Motivation sagte er: «Es war wie ein innerer Zwang, ein 'du musst weitermachen', der mich trotz Misserfolgen immer wieder angetrieben hat.»
AP / bu


Simon Kuhn erhält für Fund 13'000 Euro

Der Finder von Ylenias Leiche soll die ausgesetzte Belohnung von 13'000 Euro erhalten. Die Auszahlung sei aber noch nicht erfolgt, sagte Roland Koster, Sprecher der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden am Montag. Die Summe von umgerechnet rund 21'600 Franken setzt sich aus staatlichen und privaten Geldern zusammen. Wie hoch der Anteil der Privaten ist, sagte Koster nicht. (AP)

http://www.zisch.ch/navigation/top_main_nav/NEWS/Boulevard/detail.htm?client_request_contentOID=247923

Gepost door: Jan Boeykens | 17-09-07

17.09.07 16:37

Ylenia: Noch keine gerichtsmedizinischen Erkenntnisse

St. Gallen/Appenzell. SDA/baz. Nach dem Fund der Leiche der fünfjährigen Ylenia aus Appenzell wartet die Polizei auf die Ergebnisse der gerichtsmedizinischen Untersuchung. Neue Informationen sind für Dienstag zu erwarten.

Der St. Galler Polizeisprecher Hans Peter Eugster konnte am Montag auf Anfrage noch keine neuen Angaben zum Tötungsdelikt machen. Ylenias Leiche war am Samstag im Bürerwald bei Oberbüren SG von einem Mann gefunden und von der Polizei identifiziert worden.

Der Leichnam wird gegenwärtig im Institut für Rechtsmedizin in St. Gallen untersucht. Die Mutter von Ylenia wird betreut. Ihre Tochter war am 31. Juli beim Hallenbad in Appenzell entführt worden.


Neue Suche nach der Waffe

Ylenias mutmasslicher Mörder, ein in Spanien lebender 67-jähriger Auslandschweizer, erschoss sich nach der Tat. Seine Leiche wurde am 1. August im Bürerwald gefunden. Am 31. Juli hatte er in der Nähe einen 46-jährigen Mann angeschossen, den er für einen Zeugen gehalten haben könnte.

Die Waffe, mit der auf den 46-Jährigen geschossen wurde, hat die Polizei noch nicht gefunden. Laut Eugster ist eine erneute Suche nach dieser Schusswaffe geplant.


http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=13E1B37B-1422-0CEF-70A97C7793054A32

Gepost door: Hans | 17-09-07

Simon Kuhn: «Ylenias Mutter will mich treffen»
Die vielen Beschimpfungen lassen ihn kalt
Simon Kuhn: «Ylenias Mutter will mich treffen»

VON LUKAS FÜGLISTER
18.09.2007 | 10:01:51


Zwei Wochen seiner Ferien hat Simon Kuhn aufgewendet, um Ylenia zu suchen. Er hat sich minutiös vorbereitet, kaufte Wanderkarten und sammelte die Fakten. Immer wieder durchstreifte er die Wälder, wo Ylenias Entführer gemäss Zeugenaussagen mit seinem weissen Kastenwagen gesehen worden war. Tagelang.

Am Samstag fand der Winterthurer Informatiker Ylenia. Vergraben im Hartmannswald. Dort wo schon Dutzende von Polizisten nach Ylenia gesucht haben. Und nichts fanden.

Als Dank wird Kuhn jetzt massiv beschimpft. Den ganzen Tag erhält er SMS und Mails. «Die Anschuldigungen sind zum Teil massiv», sagt Kuhn. «Die Leute schreiben mir alles mögliche. Ich hätte das nur wegen des Geldes gemacht und sei mediengeil. Oder sie schreiben mir, ich hätte selber etwas mit Ylenias Tod zu tun.»

So richtig über die Beschimpfungen aufregen mag sich Kuhn nicht. «Ich habe ein Stück weit mit solchen Reaktionen gerechnet.» Die meisten SMS erhält er anonym. Schon kurz nach Ende der Einvernahme durch die St. Galler Kantonspolizei am Samstag ging es los. «Das waren Anschuldigungen auf tiefem Stammtischniveau.»

Zu diesem Zeitpunkt war sein Name öffentlich noch unbekannt. Er geht deshalb davon aus, dass auch Leute darunter waren, die ihn kennen.

Gestern sprach Kuhn mit Ylenias Mutter. «Ich habe 20 Minuten mit ihr telefoniert. Sie bedankte sich für mein Engagement.» Auch habe sie ihm grünes Licht gegeben für weitere Medienauftritte. Kuhn hat ein längeres Gespräch mir Ylenias Mutter verabredet. «Sie möchte mich treffen.»

Unter den vielen Reaktionen waren auch ein paar positive. «Ich erwarte aber gar keinen Dank. Lieber wäre mir, wenn ich mit meinem Handeln ein paar Leute zu Zivilcourage und aktivem Eingreifen ermuntern könnte.»

Seit gestern ist klar: Kuhn erhält 21´500 Franken als Belohnung. Das bestätigt die Kapo Appenzell Innerrhoden. Das Geld haben Private und der Kanton für Hinweise ausgesetzt, die zum Auffinden von Ylenia führen.

Kuhn wird die Belohnung annehmen: «Ylenias Mutter sagte mir, ich solle das Geld behalten.» Was er damit machen wird, weiss er noch nicht: «Ich hatte noch keine Zeit, mir das zu überlegen.»

Kuhn hofft jetzt, dass wieder Ruhe um seine Person eintritt. Und auch um Ylenia: «Auch für Ylenias Mutter.»


http://www.blick.ch/news/schweiz/simon-kuhn-ylenias-mutter-will-mich-treffen-71640

Gepost door: Hans | 18-09-07

Vreni von Aesch: Gewehr im Hühnerstall BENIMANTELL (Spanien) – Vreni von Aesch: Jetzt hat sie plötzlich ein Gewehr gefunden. Im Hühnerstall.

Wie und wann die Waffe in den Hühnerverschlag kam, ist nicht bekannt. Der Verschlag war, wie auch das Haus der von Aeschs, am 10. August von der Guardia Civil durchsucht worden (im BLICK).

Vreni von Aesch hat die spanische Polizei und offenbar auch die Kapo St. Gallen über den Fund informiert. Unklar ist, ob das Jagdgewehr ihrem Mann gehörte. Urs Hans von Aesch (66†) hatte sich am 31. Juli mit einer selbstgebauten Waffe im Billwilerwald getötet.

Von der Pistole, mit der er nur Stunden vorher im nahen Hartmannswald einen 46-Jährigen angeschossen hatte, fehlt nach wie vor jede Spur. Die spanische Polizei soll in den nächsten Tagen das Gewehr bei Vreni von Aesch abholen.

Paola Pitton, Andreas Klinger

http://www.blick.ch/news/schweiz/simon-kuhn-ylenias-mutter-will-mich-treffen-71640

Gepost door: Hans | 18-09-07

Von Aesch hat Ylenia nicht sexuell missbraucht! 18.09.2007 | 16:35:36

ST. GALLEN – Heute hat die Polizei erste Erkenntnisse aus der Autopsie von Ylenia bekannt gegeben. Die Todesursache bleibt aber vorläufig noch ein Rätsel.


Letzten Samstag hat Simon Kuhn die Leiche der kleinen Ylenia gefunden. Nun wartete die Schweiz auf die gerichtsmedizinische Untersuchung.

Was viele Menschen vermutet haben, erwies sich offenbar als falsch: Urs Hans von Aesch hat Ylenia nicht sexuell missbraucht.

Was feststeht: Es ist zu 100 Prozent Ylenia. Identifiziert wurde sie durch einen DNA-Abgleich und die gefundenen Schmuckstücke.

Woran das Mädchen aber gestorben ist, bleibt aber ein Rätsel, wie der St. Galler Kripochef Bruno Fehr heute erklärte. «Dazu braucht es noch weitere Untersuchungen.» Massive Gewalt habe Ylenia aber nicht erleiden müssen.

Der Ort und die Zeit von Ylenias Tod bleiben unbekannt. «Nach sechs Wochen lässt sich dies nicht mehr feststellen», sagte Fehr.

Dies sind die ersten rechtsmedizinischen Ergebnisse, die Untersuchungen der Polizei dauern aber noch an. Daher ist auch noch nicht bekannt, wann die Leiche der kleinen Ylenia freigegeben wird, um sie beerdigen zu können. (AP/num)


http://www.blick.ch/news/schweiz/ylenia-untersuchung-71689

Gepost door: Hans | 18-09-07

Kondolenzbuch «Ylenia ist in unseren Herzen!» 18.09.2007 | 08:50:22

ZÜRICH – Das elektronische Kondolenzbuch von Blick Online für die ermordete Ylenia ist prallvoll: Leser aus der ganzen Schweiz, auch junge Leute, und aus aller Welt haben das Drama mitverfolgt und sprechen der Trauerfamilie ihre Anteilnahme aus. Hier eine Auswahl.



Hier lesen Sie alle Kondolenz-Mails
Warum fand die Polizei Ylenia nicht?

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Viele Menschen haben geschrieben, weil sie ein ähnliches Trauma erleben mussten:

«Liebes Mami von Ylenia, auch ich habe vor vielen Jahren ein Kind verloren, Bettina wäre heute 45 Jahre alt. Vergessen kann eine Mutter so etwas nie, solange sie lebt, aber Sie müssen wissen, seit Ihre Ylenia nicht mehr bei Ihnen ist, leuchtet jede Nacht ein kleiner Stern mehr am Firmament. Sie können dieses Fensterlein zum Himmel sehen, reden Sie in klaren Nächten mit Ihrem Kind und es wird Ihnen viel besser gehen! Ich wünsche Ihnen viel Kraft, diese schwere Zeit zu überstehen. Meine Gedanken sind mit Ihnen und Ihrer Familie! Liebe Grüsse,
Theresa, Binningen

«Da wir selber ein Kind verloren haben, trifft es uns besonders stark. Wir fühlen und beten mit der Familie. Liebe Ylenia, ruhe in Frieden»
Claudia, Bichwil

Die folgenden Mails drücken aus, was die meisten von uns wohl empfinden:

«Mein tiefstes Beileid. Ich bin so traurig. Meine Gedanken sind bei Ihnen, es fehlen mir die Worte.»
Robert, Zürich

«Als ich die Nachricht am Radio hörte, musste ich minutenlang weinen, als ich an Ylenias Mutter dachte, die wohl an diesem Tag ihre schwärzesten Stunden erlebt hat. Niemand auf Erden kann ihr die Verzweiflung und die Trauer abnehmen – ich hoffe, dass es in ihrem Leben einen Glauben gibt, eine Macht, die ihr jetzt beisteht und sie fühlen lässt, dass sie nicht allein ist…»
Barbara, Schweiz

«God Bless beautiful sweet girl Ylenia, God Bless you, Ylenias Mother. God Bless all children over the Planet. We feel the pain with you.»
Sermaxhaj, Oftringen

«An Ylenias Mammi! GOTT und JESUS CHRISTUS sind bei Euch, am Morgen, am Abend und gewiss an jedem neuen Tag! Eine Kerze brennt und ihr Licht soll leuchten für Ylenia!»
Daniela und Kurt, Bern

«Es gibt doch auch einen leiblichen Vater, der um Ylenia weint?»
Lampart, Bellikon


Auch ganz junge Menschen trauern mit ...

«Sehr geehrte mutter ylenias! sie machen gerade eine sehr schlimme zeit durch. ich bin 15! und ich würde Ihnen so gerne meine ganze kraft geben. es gibt nichts schlimmeres, als sein eigenes kind zu verlieren, das weiss ich. aber sie müssen versuchen stark zu bleiben und die nerven nicht zu verlieren. sie werden ihre tochter wieder sehen. sie muessen geduld haben. ihrer tochter geht es jetzt sehr gut. denn sie ist an einem ort, an dem wir alle irgendwann hinkommen. verlieren sie niemals den glauben an gott. er ist immer an ihrer seite. liebe gruesse.»
sabrina walser

«Ich bin zwar noch sehr jung, aber ich habe richtig mit Ihnen mitgefühlt! Die ganze Schweiz ist in Trauer mit Ihnen! Es war und wird eine schwere Zeit, aber ich hoffe, Sie stehen diese Zeit durch und kommen eines Tages über ihren Tod hinweg! Mein herzliches Beileid!»
Claudia, Weinfelden

«Grüezi Was da passiert ist, betrifft nicht nur Sie, jeder sollte sich seine Gedanken darüber machen. Leider kann ich Ihnen nicht helfen, nur viel Kraft, Mut und Hoffnung für die Zukunft schenken! Ich(16) meine 2 Kollegen (17) und (15) sprechen Ihnen unser tiefstes Beileid aus.»
Campigotto, Marco, Olten

«Wir wissen, dass es ein schwieriger Moment für Sie ist. Ylenia ist in unseren und Ihren Herzen! Liebe Grüsse
mirella derungs(10), münchwilen TG


... und aus aller Welt trafen die Beileid-Mails bei uns ein:

«Zur Zeit meiner Tochter, gab es den Sarah-Oberson-Fall. Zur Zeit meiner Grosstochter gibt es den Ylenia-Fall sowie den Madeleine-Fall. Ich bin erschüttert! Tiefe Trauer überfällt mich. Ich weine! Was könnte man einer Mutter in dieser Situation sagen? Sie stillschweigend umarmen, fest halten und zusammen weinen.»
Alexandra, Süd-Afrika

«Auch auf dem kreuzfahrtschiff in alaska habe ich eure ergreiffende und traurige geschichte ueber blick immer mitverfolgt. es ist unfassbar, was menschen, menschen antun können. ich wünsche Ihnen viel kraft und geschick, um diese schwierige zeit zu überstehen!»
bernhard gasser, dawn princess

«Von ganzem Herzen möchte ich Ylenias Mutter mein Beileid geben. Immer habe ich Hoffnung gehabt, dass Ylenia noch lebt. Es hat mich sehr berührt, da ich vor kurzem ja auch Vater geworden bin. Ich wünsche der Famile viel Kraft.»
Olivier Dall´Oglio, Cancun Mexico

«Ylenia hat Frieden in einer besseren Welt gefunden. Wir werden immer an sie denken und möchten Ihnen unser tiefstes Beilied ausdrücken.»
Walter Wieser & Familie, USA

«Traurigkeit. Tränen. In tiefster Anteilnahme.»
nora schellenberg, argentinien

«liebes mami von ylenia.. aus tiefstem herzen kann ich Ihnen nur sagen..mein innigstes beileid..es sind nur worte..Sie müssen allein durch diese hölle...der albtraum jeder mutter..jedes vaters. alles was ich Ihnen wünschen kann..ist viel kraft, . ylenia wird Ihnen helfen..ihr wunderschönes lächeln soll Sie immer begleiten.»
anina mayor, canada

«moechten auf diesem Weg unsere Anteilnahme zum Ausdruck bringen. Gott möge Euch die Kraft geben!»
Rejane und Willi Huegli, Fortaleza – Brasil

«Liebe Frau Lenhard, ich habe Ihr und Ylenias Schicksal im Blick Online verfolgt. Jeden Tag hoffte ich, dass Ihre Tochter irgendwo in der Schweiz oder im Ausland lebend gefunden wurde. Wie bei tausend anderen Menschen wurde heute Hoffung vernichtet. Ylenia war ein wunderschönes, intelligentes Maedchen was ich von den Photos ersehen konnte. Sie können stolz auf Ihre Tochter sein. Nun ist Ylenia heim gegangen und wird als kleiner Engel Ihnen beistehen. Niemand kann verstehen warum unser Liebstes genommen wird. Aus der Ferne möchte ich Ihnen Worte des Trostes senden. Ich bitte Gott, Sie zu segnen und Ihr Herz von den unsäglichen Schmerzen zu heilen.»
doris dettling, cayman islands

«God bless you, I will pray for you!»
Peter Zimmermann, Sydney

«liebe mutter von ylenia, möchte Ihnen meine inigste anteilnahme aussprechen.bin familienvater und lebe in südamerika.habe diesen tragischen fall täglich im blick verfolgt, die hoffnung nie aufgegeben und gebetet,dass sich alles zum guten wenden wuerde.leider kam es anders.man fühlt sich in so einem moment machtlos und enttäuscht,man findet keine antwort.Gott soll ihnen kraft geben,damit Sie diesen tiefen schmerz ertagen können.»
benzpaul, quito-ecuador

«Wir haben den ganzen Sommer an Euch gedacht und wir wünschen Euch alle Kraft!»
Fokko u. Marijke Meins, Peize, Niederlande

«Im heiligen Land haben wir für Sie gebetet. Leider ist das Schlimmste eingetroffen. Unser tiefstes Beileid. Möge ihnen Gott Kraft geben, um diese Zeit zu überstehen!»
Joe, Jerusalem, Israel (snx)


Kondolenzbuch: http://www.blick.ch/news/schweiz/ylenia-ist-in-unseren-herzen-71565

Gepost door: Jan Boeykens | 18-09-07

'Viele Rätsel im Fall Ylenia' Mittwoch, 19. September 2007


Das 51/2-jährige Mädchen aus Appenzell ist nicht sexuell missbraucht worden

ST. GALLEN. Ylenia ist von ihrem mutmasslichen Entführer und Mörder Urs Hans von Aesch nicht sexuell missbraucht worden. Diese Feststellung hat das Institut für Rechtsmedizin gemacht.

UMBERTO W. FERRARI

Die schlimmste Befürchtung hat sich nicht bestätigt. Die 51/2-jährige Ylenia aus Appenzell wurde von ihrem mutmasslichen Mörder nicht sexuell missbraucht. Dies sagte gestern der Chef der St. Galler Kriminalpolizei, Major Bruno Fehr, an einer Pressekonferenz. Aufgrund der ersten Ergebnisse des Instituts für Rechtsmedizin (IRM) in St. Gallen konnte dank eines DNA-Abgleichs und der sichergestellten Schmuckstücke die Identität der Leiche einwandfrei nachgewiesen werden.

Todesursache unklar

Laut Fehr lässt sich sechs Wochen nach der Tat gerichtsmedizinisch nicht mehr definitiv nachweisen, wann und wo Ylenia genau getötet wurde. Ebenso unklar war gestern, auf welche Art und Weise das Mädchen zu Tode kam. Es seien weitere gerichtsmedizinische Abklärungen nötig, um die definitive Todesursache herauszufinden, sagte Fehr vor den Medien. Das IRM rechnet bis zu sechs Wochen, bis es verlässliche Ergebnisse gibt.

Keine äusseren Verletzungen

Es sei allerdings nachgewiesen, dass dem Mädchen keine massive Gewalt angetan worden sei. Konkret heisst dies, dass an der Leiche keine Schussverletzungen festgestellt werden konnten, ebenso wies die Leiche keine Verletzungen von stumpfen oder spitzen Gegenständen auf. Erwürgen als Todesursache falle laut IRM ebenfalls ausser Betracht. Allerdings geht Fehr trotz Unschuldsvermutung sehr davon aus, dass Urs Hans von Aesch das Mädchen am 31. Juli umgebracht hat. Alle bisherigen Ermittlungsergebnisse scheinen dies zu bestätigen.

Motiv unklar

Unklar ist laut Kripochef Fehr nach wie vor das Motiv des mutmasslichen Täters. Es werde Aufgabe des Untersuchungsrichters sein, dies zu ermitteln.

Die Suche nach dem vermissten Mädchen hat in einer Vollkostenrechnung bis jetzt weit über eine Million Franken gekostet, sagte Alfred Schelling, Kommandant der St. Galler Kantonspolizei.

http://www.tagblatt.ch/index.php?artikelxml=1397353&ressort=tagblattheute/wil/frontseite&jahr=2007&ressortcode=&ms=wil
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Gepost door: Hans | 19-09-07

Ylenia wurde wahrscheinlich erstickt oder vergiftet St. Gallen. AP/baz. Die fünfeinhalbjährige Ylenia ist von ihrem Entführer sehr wahrscheinlich erstickt oder vergiftet worden. «Diese beiden Todesursachen können wir noch nicht ausschliessen», bestätigte der Mediensprecher der St. Galler Kantonspolizei, Hans Peter Eugster, am Mittwoch zu Medienberichten.

Am (gestrigen) Dienstag hatte die St. Galler Kantonspolizei bekannt gegeben, dass Ylenia nicht durch massive Gewalt gestorben und auch nicht sexuell missbraucht worden sei. Die Todesursache des am vergangenen Samstag im Hartmannswald in Oberbüren (SG) aufgefundenen Mädchens sei noch unbekannt. Wie der Gerichtsmediziner Daniel Eisenhart nun in Interviews mit «20 Minuten» und «Blick» (Mittwochausgaben) bestätigte, wurde Ylenia auch nicht erwürgt, ertränkt oder lebendig begraben.


Die beiden Todesarten Ersticken oder Vergiften könnten hingegen noch nicht abschliessend ausgeschlossen werden. Diese Aussagen seien richtig, bestätigte Kapo-Sprecher Eugster. Die entsprechenden gerichtsmedizinischen Untersuchungen könnten noch bis zu sechs Wochen dauern, so Eugster.

Öffentliche Abdankung in Appenzell

Für die tote Ylenia findet am kommenden Mittwoch in Appenzell ein öffentlicher Trauergottesdienst statt. Weil die Plätze in der evangelischen Kirche beschränkt sind, wird der Gottesdienst via Lautsprecher ins Freie vor die Kirche übertragen.

Das teilte die Innerrhoder Polizei am Mittwoch mit. In den letzten Wochen sei die Anteilnahme am Schicksal Ylenias für ihre Angehörigen eine grosse Stütze gewesen. Die Bevölkerung sei daher herzlich eingeladen zur Teilnahme an der Abdankung, heisst es.

http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=1CFB2FA2-1422-0CEF-70F1A44F5C860764

Gepost door: Hans | 19-09-07

'Falscher Medienberichterstattung' 19. September 2007

Trauergottesdienst für Ylenia

Der Trauergottesdienst für Ylenia Lenhard findet am kommenden Mittwoch, 26. September 2007 um 14:00 Uhr in der evangelischen Kirche Appenzell statt, verlautbart die Kapo Appenzell-Innerrhoden in einer Mitteilung.


Polizei: Absolute Sicherheit zum Tathergang nicht möglich - Schaufel in von Aeschs Kastenwagen

Kripo St. Gallen bestätigte gestern erstmals: In von Aeschs Auto war eine Schaufel. Weshalb dies bisher nicht gesagt wurde, blieb offen.

Daß eine Schaufel in von Aeschs Kastenwagen gefunden worden sei, sei aber nichts Außergewöhnliches, wenn jemand über Wochen campiere, hieß es seitens der Polizei.

Zudem bestätigte die Kripo gestern auch, daß von Aesch Abschiedsnachrichten via Natel verschickt habe. Über das Motiv der Tat könne man nichts sagen, bloß vermuten, hieß es weiter.

Wie die Basler Zeitung heute berichtet, sei Ylenia vermutlich erstickt oder vergiftet worden. Dies seien zwei Möglichkeiten, welche die Polizei nicht ausschließen könne.

Von Aesch sei mit großer Wahrscheinlichkeit Ylenias Mörder. Mit Sicherheit lasse sich dies aber nicht mehr sagen, äußerte sich die Polizei St. Gallen gestern gegenüber Medien weiter.


Keine Hinweise auf Pädophilie von Aeschs - Kritik an falscher Medienberichterstattung: Eltern verängstigt

Abermals Kritik äußerte die Polizei an falscher Medienberichterstattung, wie im Fall Ylenia seitens einer Boulevardzeitung geschehen.
Unter den in Spanien beschlagnahmten Rechnern und Gegenständen wären keine Hinweise auf eine pädophile Neigung von Aeschs.

Ebenso seien keinerlei Bilder oder etwaige Steckbriefe von Kindern - wie von einer Boulevardzeitung "berichtet" - gefunden worden.

Die Polizei hätte aufgrund dieser falschen Medienberichte Anrufe von besorgten Eltern erhalten, weil diese bei vielen Eltern zu großer Verunsicherung und Veränstigung geführt hätten.

Medienberichte: Hund hatte wahrscheinlich schon am 02. August Ylenia gefunden - "von der Polizei nicht ernstgenommen"

Auch an der Polizei gibt es jedoch Kritik: Ein Hund soll nach Aussage eines Hundeführers bereits am 02. August Witterung von Ylenia gehabt haben. Dieser Hundeführer war damals zur Polizei gegangen und habe gesagt, daß sein Hund von etwas Witterung habe.

Er habe sich aber von der Polizei nicht ernstgenommen gefühlt. Nun sei genau an dieser Stelle die vermißte Ylenia gefunden worden.

Gegenüber dem St. Galler Tagblatt äußerte sich Daniel Eisenhart vom Institut für Rechtsmedizin (IRM) in St. Gallen auf die Frage hin: "Wäre es denkbar, daß das Mädchen gelebt hat, als es vergraben wurde?"
"Davon gehe ich nicht aus." sagte Eisenhart.

Auf die Frage hin: "Wären Gift oder hochdosierte Betäubungsmittel denkbar?" sagte er: "Das werden die laufenden Untersuchungen zeigen."

Auch das Liechtensteiner Vaterland schreibt (ähnlich wie viele andere Zeitungen aus der Schweiz heute titelten): Im Fall Ylenia sind noch viele Fragen offen


http://www.ylenia.ch/ger_details_321/Aktuelle_Meldungen_zum_Fall_des_vermissten_Maedchens_Ylenia_Lenhard.html?PHPSESSID=7cfa5e0222ba88f9abb4a7dae09cda96

Gepost door: Hans | 19-09-07

Offizielle Mitteilung der Kapo Appenzell 19.09.2007
Appenzell AI: Offizielle Mitteilung der Kapo Appenzell-Innerrhoden: Abdankung Ylenia Lenhard

In den letzten Wochen war die Anteilnahme am Schicksal von Ylenia für die Angehörigen eine große Stütze.
Die Bevölkerung ist daher herzlich eingeladen, an der Abdankung teilzunehmen.

Der Trauergottesdienst für Ylenia Lenhard findet am kommenden Mittwoch, 26. September 2007 um 14:00 Uhr in der evangelischen Kirche Appenzell statt.

Wegen der beschränkten Anzahl von Plätzen in der Kirche wird der Trauergottesdienst über Lautsprecher vor die Kirche übertragen.

In der übrigen Zeit besteht in der Kirche weiterhin die Möglichkeit zur persönlichen Einkehr und Stille und zur Beileidsbezeugung in einem Kondolenzbuch.

Die Medienleute werden gebeten, den Weisungen der Polizei Folge zu leisten, schreibt die Kapo Appenzell-Innerrhoden weiter in der Mitteilung, und: In der Kirche sind weder Ton- noch Bildaufnahmen zugelassen.

Genauere Verhaltensregeln werden noch direkt von der Polizei bekanntgegeben. Die Angehörigen und die evangelische Kirchgemeinde danken für das Verständnis.

(Mitteilung: Kantonspolizei Appenzell-Innerrhoden)

http://polizeibericht.ch/ger_details_4009/Appenzell_AI_Offizielle_Mitteilung_der_Kapo_Appenzell-Innerrhoden_Abdankung_Ylenia_Lenhard.html

Gepost door: Hans | 19-09-07

Polizei und die Kritik Im Fall Ylenia sind noch viele Fragen offen

Die kleine Ylenia, die am letzten Samstag in einem Wald bei Oberbüren tot aufgefunden worden ist, wurde nicht Opfer eines Sexualverbrechens. Auch massive Gewalteinwirkungen konnten nicht festgestellt werden. Für die Polizei sind noch viele Fragen offen.

Von Markus Rohner

Vieles bleibt unklar

Aus diesem Grund wird Ylenias Leiche, die aufgrund von DNA-Analysen und der gefundenen Schmuckstücke einwandfrei identifiziert werden konnte, am Institut für Rechtsmedizin in St. Gallen weiter untersucht. Wann der Leichnam von Ylenia Lenhard der Mutter übergeben wird, wollten die Behörden nicht sagen.

Polizei und die Kritik

Sigi Rüegg, Chef der Regionalpolizei, schilderte vor den Medien noch einmal detailliert die verschiedenen Suchaktionen im Hartmannswald und den mehrfachen und erfolglosen Einsatz von Polizei- und Leichenspürhunden. Auch für diese speziell ausgebildeten Hunde sei es sehr schwierig, tief im Boden vergrabene Leichen aufzuspüren. Die Tatsache, dass Simon Kuhn am Sonntag bereits Mühe bekundete, den exakten Fundort zu orten, zeige, wie schwierig Suchaktionen im Wald sein können. Weiterhin unauffindbar ist die Schusswaffe, mit der Von Aesch am 31. Juli im Hartmannswald einen Passanten angeschossen hatte.

http://www.vaterland.li/page/lv/artikel_detail.cfm?id=26019

Gepost door: Hans | 19-09-07

Mutter kündigt Stiftung für tote Ylenia an 19.09.2007 17:11


APPENZELL - Für die tote Ylenia findet am kommenden Mittwoch in Appenzell ein öffentlicher Trauergottesdienst statt. Die Mutter von Ylenia meldet sich am Mittwochabend auf SF 1 zu Wort und kündigt dort eine Stiftung an.

Weil die Plätze in der evangelischen Kirche beschränkt sind, wird der Gottesdienst via Lautsprecher ins Freie vor die Kirche übertragen.
Das teilte die Innerrhoder Polizei am Mittwoch mit. In den letzten Wochen sei die Anteilnahme am Schicksal Ylenias für ihre Angehörigen eine grosse Stütze gewesen. Die Bevölkerung sei daher herzlich eingeladen zur Teilnahme an der Abdankung, heisst es.
Die Leiche Ylenias war am Samstagmittag in einem Wald bei Oberbüren gefunden worden - 47 Tage nach ihrem Verschwinden. Wie das Mädchen zu Tode kam, ist noch unklar. Es gibt keine Anzeichen für einen sexuellen Missbrauch. Die fünfeinhalbjährige Ylenia war am 31. Juli beim Hallenbad in Appenzell entführt worden.
Als ihr mutmasslicher Entführer und Mörder gilt ein 67-jähriger Auslandschweizer, der sich am Tag des Verschwindens des Kinds ebenfalls in einem Waldstück bei Oberbüren das Leben nahm.
An den gefundenen Sachen Ylenias stellte die Polizei DNA-Spuren des Mannes sicher. Sicher ist auch, dass er Ylenia in seinem Auto transportierte. Die Polizei hat keine Hinweise auf Dritttäter.
sda


Ylenias Mutter kündigt in «Reporter» die Gründung einer Stiftung an

Die Sendung «Reporter» zeigt heute Mittwoch, 19. September 2007, um 22.20 Uhr auf SF 1 ein ausführliches Interview mit Charlotte Lenhard, der Mutter der getöteten Ylenia. Charlotte Lenhard kündigt die Gründung einer Stiftung im Andenken an die ermordete Tochter an, wie das Schweizer Fernsehen mitteilt.
scd

http://www.zisch.ch/navigation/top_main_nav/NEWS/Boulevard/detail.htm?client_request_contentOID=248331

Gepost door: Hans | 19-09-07

Ylenias Mutter will Stiftung gründen
Für die tote Ylenia findet am kommenden Mittwoch in Appenzell ein öffentlicher Trauergottesdienst statt. Weil die Plätze in der evangelischen Kirche beschränkt sind, wird der Gottesdienst via Lautsprecher ins Freie vor die Kirche übertragen.
Das teilte die Innerrhoder Polizei mit. In den letzten Wochen sei die Anteilnahme am Schicksal Ylenias für ihre Angehörigen eine grosse Stütze gewesen. Die Bevölkerung sei daher herzlich eingeladen zur Teilnahme an der Abdankung, heisst es.

In der «Tagesschau» von Schweizer Fernsehen kündigten Ylenias Mutter Charlotte Lenhard und ihr Bruder Philipp an, eine Stiftung gründen zu wollen. Damit solle Kindern in Not geholfen werden - auch in Extremsituationen. Vielleicht erhalte der Tod Ylenias dadurch einen Sinn.

Ylenias Mutter zeigte sich auch überzeugt, dass der mutmassliche Entführer nicht von langer Hand geplant habe, genau Ylenia zu entführen. Ihr

Kind sei einfach «zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen», sagte sie.

Die Leiche Ylenias war am Samstagmittag in einem Wald bei Oberbüren gefunden worden - 47 Tage nach ihrem Verschwinden. Wie das Mädchen zu Tode kam, ist noch unklar. Es gibt keine Anzeichen für einen sexuellen Missbrauch. Die fünfeinhalbjährige Ylenia war am 31. Juli beim Hallenbad in Appenzell entführt worden.

Als ihr mutmasslicher Entführer und Mörder gilt ein 67-jähriger Auslandschweizer, der sich am Tag des Verschwindens des Kinds ebenfalls in einem Waldstück bei Oberbüren das Leben nahm.

An den gefundenen Sachen Ylenias stellte die Polizei DNA-Spuren des Mannes sicher. Sicher ist auch, dass er Ylenia in seinem Auto transportierte. Die Polizei hat keine Hinweise auf Dritttäter. (sda)


http://www3.azonline.ch/pages/index.cfm?dom=113&rub=100004702&arub=100211489&orub=100211474&osrub=100211474&Artikel_ID=101655421

Gepost door: Hans | 19-09-07

Ylenia: Keine Demo für Rechtsextreme
20.09.2007 16:02

APPENZELL - Der Bezirksrat Appenzell hat die Bewilligung für eine Kundgebung «Gegen Kinderschänder und Gewalt an Kindern» widerrufen. Einerseits soll die im Fall Ylenia eingesetzte Trauerarbeit nicht zusätzlich belastet werden. Andererseits gebe es Hinweise auf einen Grossaufmarsch aus rechtsextremen Kreisen.

Der Bezirksrat hatte das Gesuch einer Privatperson für eine Demonstration am kommenden 13. Oktober in Appenzell ursprünglich gutgeheissen. Inzwischen hätten sich aber einige Veränderungen ergeben, die einen Widerruf der Demonstrationsbewilligung gerechtfertigt erscheinen liessen, heisst es in der Mitteilung vom Donnerstag.
So sei es heute traurige Gewissheit, dass Ylenia nicht mehr am Leben sei. Angehörige und Bevölkerung seien davon sehr betroffen und versuchten, die Situation bestmöglich zu verarbeiten. Es wäre nach Ansicht des Bezirksrats unpassend, die Angehörigen in ihrer Trauerarbeit durch eine innert Monatsfrist stattfindende Demonstration zusätzlich zu belasten.
Rechtsradikaler Aufmarsch befürchtet
Zudem werde auf verschiedenen Webseiten, die vom Erscheinungsbild und vom Inhalt her eindeutig der rechtsradikalen Szene zuzuordnen seien, zur Teilnahme an der Kundgebung aufgerufen. Dies lasse darauf schliessen, dass in Appenzell ein Grossaufmarsch geplant sei, der auch die linksradikale Szene mobilisieren könnte.
Der zu erwartende Grossaufmarsch sowie die allenfalls möglichen Konfrontationen zwischen den Anhängern grundsätzlicher politischer Ansichten gefährdeten die öffentliche Sicherheit und Ruhe. Der Schutz der Demonstrationsteilnehmer und des öffentlichen Raums könnte nur mit massiv verstärkten Massnahmen sichergestellt werden. Der Bezirksrat hat deshalb die erforderlichen Verfahrensschritte zur Aufhebung der Bewilligung eingeleitet.
AP

http://www.zisch.ch/navigation/top_main_nav/NEWS/Boulevard/detail.htm?client_request_contentOID=248522

Gepost door: Hans | 20-09-07

Ylenia: Verbindung zum Fall Maddie?
6.08.07; 13:05


Der Fall der vermissten Ylenia Lenhard aus Appenzell beschäftigt jetzt auch die spanische und die portugiesische Polizei. Geprüft wird, ob der mutmassliche Täter im Fall Ylenia zur Zeit von Madeleines Verschwinden in Südportugal war.

Die St. Galler Kantonspolizei hat im weissen Renault-Lieferwagen von Urs Hans von Aesch, dem mutmasslichen Entführer von Ylenia, umfangreiches persönliches Material sichergestellt. Diese Objekte werden zur Zeit von der Polizei analysiert. Die Ermittler erhoffen sich davon Hinweise, ob sich der 67-Jährige in letzter Zeit in Südportugal aufgehalten hat. Die kleine Madeleine McCann aus England verschwand am 3. Mai spurlos aus einer Feriensiedlung in der Algarve. Von Aesch, der seit 1990 mit seiner Ehefrau in Spanien lebte, hatte sich in der Vergangenheit mehrfach in Südportugal aufgehalten.

Bereits gestern hatte die St. Galler Kantonspolizei alle Informationen zum Fall Ylenia an die Interpol weitergeleitet. Sollten im Lieferwagen relevante Hinweise gefunden werden, werden diese an Interpol weitergeleitet, und nicht in der Schweiz ausgewertet oder veröffentlicht, wie Bruno Fehr, Chef der St. Galler Kripo, gegenüber der «NZZ am Sonntag» erklärte.

Ausgeschlossen hat Fehr in der «NZZ am Sonntag» eine Verbindung von Ylenias Mutter mit Von Aesch. Ein solcher Zusammenhang ist von einer spanischen Zeitung hergestellt worden, die behauptete, dass sich Charlotte Lenhard unweit des Wohnorts des 67-Jährigen aufgehalten habe. Frau Lenhard war in den letzten fünf Jahren nicht in dieser Region Spaniens.

Derweil haben Hinweise aus der Bevölkerung ergeben, dass sich von Aesch schon Tage vor Ylenias Verschwinden vor dem Hallenbad in Appenzell aufhielt. Hier wurde die fünfjährige am Dienstag letztmals gesehen. Auf dem Parkplatz war der weisse Renault mit spanischem Kennzeichen am vergangenen Sonntagmittag aufgefallen, wie die «Sonntagszeitung» schreibt.

Alte Fälle neu aufgerollt

Die Behörden in mehreren Kantonen wollen derweil diverse offene Kindesentführungsfälle aus den achtziger Jahren wieder neu aufrollen, was Fehr gegenüber verschiedenen Zeitungen bestätigte. Für die weitere Suche nach Ylenia wurden gestern Abend zudem neue Einsatzgebiete festgelegt. Die Polizei geht weiter davon aus, dass Ylenia noch lebt und irgendwo festgehalten wird. Eine Ansicht, die Ylenias Mutter teilt und die ihr neue Hoffnung gibt, wie der Innerrhoder Polizeikommandant Andreas Künzle im «SonntagsBlick» erklärte.

Polizei sucht mit Grossaufgebot

Die St. Galler und die Appenzeller Polizei haben am Morgen die Suche nach der vermissten Ylenia wieder aufgenommen. Wie in den Vortagen durchkämmt sie mit einem Grossaufgebot Wälder, die als Fundort in Frage kommen.

Rund 80 Angehörige von Polizei und Feuerwehr, mehrere Hundeführer, Taucher und ein Helikopter des Eidg. Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) ständen im Einsatz, sagte der St. Galler Polizeisprecher Hans Eggenberger. Die Beamten suchen bei Oberbüren SG und Appenzell.

jcg/SDA


http://www.20min.ch/news/dossier/ylenia/story/10476446

Gepost door: Hans | 20-09-07

Revolver bei Oberbüren gefunden
Ylenia: Revolver bei Oberbüren gefunden

Die St. Galler Polizei hat den Revolver gefunden, mit der mutmassliche Mörder von Ylenia auf einen möglichen Zeugen geschossen hatte. Die Waffe lag in der Nähe des Tatorts im Wald, wie es in einem Communiqué heisst.
Die Waffe sei bei einer Feinsuche auf dem möglichen Fluchtweg des Täters gefunden worden, schreibt die Polizei. Der Täter hatte mit dem Revolver am 31. Juli bei Oberbüren auf einen 46-jährigen Mann geschossen. Der Revolver wird nun von Spezialisten des naturwissenschaftlichen Dienstes der Polizei untersucht.

Die Leiche der fünfjährigen Ylenia war am vergangenen Samstag in einem Wald bei Oberbüren gefunden worden - 47 Tage nach ihrem Verschwinden. Wie das Mädchen zu Tode kam, ist noch unklar. Es gibt keine Anzeichen für einen sexuellen Missbrauch.

Ylenia war am 31. Juli beim Hallenbad in Appenzell entführt worden. Als ihr mutmasslicher Entführer und Mörder gilt ein 67-jähriger Auslandschweizer, der sich am Tag des Verschwindens des Kinds ebenfalls in einem Waldstück bei Oberbüren das Leben nahm. (sda)

20.9.07
http://www3.azonline.ch/pages/index.cfm?dom=113&rub=100004702&arub=100211489&orub=100211474&osrub=100211474&Artikel_ID=101656434

Gepost door: Hans | 20-09-07

'Regen arbeitet gegen die Bluthunde' - Archive Akt. 08.08.07; 13:21 Pub. 08.08.07; 13:21 rm
Ylenia: Regen arbeitet gegen die Bluthunde

Bluthunde sind die besten «Mantrailer» der Welt. Sie finden fast jede vermisste Person, nur die kleine Ylenia nicht. Bluthund-Führer Andy Weber erklärt für 20minuten.ch, wie die Superschnüffler arbeiten und wo ihre Grenzen liegen.


Hundeführer Andy Weber und sein Bluthunde Wendy (8) sind Trainingspartner von Martin Hürlimann und Hootch (unten).

Wie wichtig ist diese Story?
unwichtig

sehr wichtig
Das momentan schlechte Wetter erschwert für die im Einsatz stehenden Hunde die Suche nach der mutmasslich entführten Ylenia. Zuviel Regen verschiebt die Geruchsspuren der Vermissten. Andy Weber ist Hundeführer der Stadtpolizei Luzern und arbeitet mit der achtjährigen Wendy (8) und nach deren Pensionierung mit John Boy (2). Weber ist Trainingspartner von Martin Hürlimann und Bluthund Hootch. Weber und Hootch haben länger erfolglos nach Ylenia gesucht.

Weber erläutert gegenüber 20minuten.ch die Ausbildungsmethoden der Bluthunde, ihre Arbeitsweise und die Umstände, unter denen die Bluthunde die Spur der vermissten Personen zwangsläufig verlieren.

Wie der Bluthund arbeitet:

«Bloodhounds, die entsprechend ausgebildet wurden, suchen nach Personen anhand von deren Individualgeruch. Man steckt einen sogenannten Geruchsartikel zum Beispiel in einen Beutel und stülpt diesen dem Bloodhound über die Nase. Entgegen der landläufigen Meinung muss dies nicht ein Kleidungsstück sein. Ein Gegenstand, den die zu suchende Person benutzt hat, ein Zigarettenstummel beispielsweise, reicht dem Hund. Die Hunde haben eine derart feine Nase, dass bereits die Atemluft der zu suchenden Person in einem Beutel für die Suche ausreicht. Solange der Hund sein Arbeitsgeschirr anhat, versucht er, nach verabreichter Geruchsprobe der vermissten Person zu folgen; er weiss dann, dass er solange arbeiten soll, bis man die Person gefunden hat oder kein Geruch der zu suchenden Person da ist. Ein Bloodhound kann unter bestimmten Voraussetzungen drei bis vier Stunden arbeiten; bei längeren Suchen arbeiten oft mehrere Hundeteams zusammen, die sich gegenseitig abwechseln.»

Was den Bluthund aufhält:

«Starker Regen kann die am Boden liegende Geruchsspur vom eigentlichen Weg des Vermissten wegschwemmen. Starker Wind kann das Gleiche bewirken. Wenn jemand etwa in ein Auto oder öffentliche Verkehrsmittel einsteigt und wegfährt, kann bei offenen Fenstern oder betriebener Lüftung des Fahrzeuges Geruch nach draussen dringen. So kann der Hund unter Umständen die Fahrtrichtung des Autos so lange weiterverfolgen, wie sich die Geruchsspuren zum Beispiel an Hauswänden und auf der Strasse ablagern. Bloodhounds haben ihre Grenzen dort, wo Geruchsspuren aufgrund von hohen Temperaturen wie weggebrannt sind. In solchen Fällen empfiehlt es sich, am Morgen oder Abend zu arbeiten. Hitze und tiefe Luftfeuchtigkeit können Bloodhounds zu schaffen machen. Die Riechleistung kann stark beeinträchtigt werden, wenn die Schleimhäute der Hunde austrocknen.»

Wie der Bluthund trainiert:

«Die Hunde werden als Welpen spielerisch auf ihre Arbeit vorbereitet. Man legt eine Jacke auf den Boden, der Besitzer der Jacke steht gleich hinter der Jacke in Sichtweite des Hundes. So assoziiert der Hund den Geruch der Jacke mit dem Spielpartner. Dieser entfernt sich im Laufe des Trainings immer weiter vom Hund, auch ausser Sichtweite. Dies führt dazu, dass der Hund seinen Spielpartner aufgrund des Geruchs der Jacke finden will. Das macht er dann auch im Einsatz: Seinen Spielpartner suchen.»

Maurice Thiriet

Gepost door: Rudolf Hess | 28-09-07

Bluthunde 'Regen arbeitet gegen die Bluthunde' - Archive

http://www.20min.ch/news/dossier/ylenia/story/15930837

Gepost door: Rudolf Hess | 28-09-07

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